von 1939 bis 1976

   

41 018 L

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 von 1939 bis 1976

1939

Die Dampflok 41 018 wurde im Rahmen von insgesamt 25 Neuanlieferungen ihrer Baureihe
als erste 41er der Reichsbahndirektion Hannover zugeteilt und im Bahnbetriebswerk Lehrte stationiert.

1943

Bahnbetriebswerk Stendal,
Einsatzgebiet zwischen Hannover und Berlin, Wittenberg und Magdeburg

1945

Bahnbetriebswerk Hannover-West
Die Wirren der letzten Kriegsmonate sind im Betriebsbuch nachzuvollziehen.
20. Januar 1945 verließ die Lok Stendal und tauchte am 15. Mai 1945 in Hannover-West
wieder auf.

1946

Osnabrück HbF

 

Es folgte das Bahnbetriebswerk Mönchengladbach,
Köln-Hbf und Köln Eifeltor

1961

Ausbesserungswerk Braunschweig, dort erhielt die Lok einen Neubaukessel mit Verbrennungskammer und gleichzeitig als vorletzte Maschine ihrer Reihe eine Ölfeuerung
und somit die Nummer 042 018-2

 

Anschliessend BW Osnabrück Hbf, Einsatzgebiet zwischen dem Ruhrgebiet und Hamburg
für Durchgangszüge mit 1 000 Tonnen Gewicht.

1965

Bahnbetriebswerk Kirchenwehye, Einsatzgebiet zwischen Ruhrgebiet und Bremen, Hamburg sowie nach Hagen

1967

Rheine in Westfalen, letzter Wechsel bei der Bundesbahn.
Einsatzgebiet zwischen Löhne und Oldenzaal (NS), Emslandstrecke und Ruhrgebiet,
die letzten Lokomotiven hielten sich dort bis zum Ende des Dampflokbetriebs der Deutschen Bundesbahn im Oktober 1977.

1975

vom 10. Januar bis 19. Februar 1975 erhielt die 41 018 als letzte Lokomotive der Baureihe eine
L2/H2.8-Zwischenausbesserung im AW Braunschweig und war seither die beste und beliebteste 41er im Bw Rheine.

Das Rheiner Betriebswerk und die umliegenden Strecken wurden zum Mekka der Eisenbahnfreunde. Unvergessen sind die 4.000 Tonnen schweren Erzzüge auf der Emslandstrecke, die in Doppeltraktionen von zwei 44er oder einer 44er und einer 41er befördert wurden und an die Lokomotiven harte Anforderungen stellten.

41 018 43 606

18. September 1976 Abholung der 41 018

von Unfällen war die 41 018 nicht verschont, nachzuweisen sind zwei.
Der erste Unfall ereignete sich am 9. Oktober 1964 durch eine Flankenfahrt, woraufhin die Maschine eine vorzeitige L2-Zwischenausbesserung im AW Braunschweig vom 13. Oktober bis 4. November 1964 erhielt.

Der zweite Unfall geschah am 6. Juli 1970 in Oldenzaal, als eine Lok der Niederländischen Staatsbahn von hinten auf die Maschine auffuhr und den Tender erheblich beschädigte. Das AW Braunschweig behob den Schaden vom 27. Juli bis 3. September 1970 im Rahmen einer L0.

Die durchschnittliche Tageslaufleistung der Lokomotive betrug in den Jahren bis 1966 rund 350 km.
Später sank sie auf 250 und weniger Kilometer ab, bis schliesslich im letzten DB-Betriebsjahr 1976 nur noch rund
170 km geleistet wurden.
Insgesamt erreichte die 41 018 eine Laufleistung von 2,9 Millionen Kilometer, was immerhin einer 69fachen Erdumdrehung entspricht.

Im Schnitt verbrauchte die 41 018  pro 1.000 km 14 bis 16 Tonnen Kohle, nach Umstellung auf Ölfeuerung  14 bis 15 Tonnen Schweröl.
So schaufelten die Heizer insgesamt rund 28.000 Tonnen Kohle in die Feuerbüchse, nach Modernisierung der Lok hatte es das Personal leichter: es flossen 15 Millionen Liter Öl in den Brenne
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Ein letztes mal war die 41 018 am 3. September 1976 vor einem solchen Zug als Vorspannlok eingesetzt und konnte zeigen was noch nach 37-jähriger Betriebszeit in ihr steckt.

Texte aus einer Dokumentation : 41 018 von München nach Linz
von Steffen Lüdecke

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